Amnesty International Gruppe Pfaffenhofen / Ilm

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Gruppe Pfaffenhofen / Ilm

StartseiteKonzert16Juli2010

Im Rahmen des Pfaffenhofener Kultursommers 2010 veranstaltet die Gruppe AMNESTY INTERNATIONAL Pfaffenhofen ein besonderes Konzert mit dem Duo Verónica González und Victor Mamani. Der Eintritt beträgt € 12,00 (ermäßigt € 10,00), der Vorverkauf beginnt in Kürze.

Verónica González bietet ein mitreißendes Konzert aus Weltmusik mit Einflüssen "aus acht Ecken der Welt" und eigenen Kompositionen.

Nicht nur die Mitglieder unserer Gruppe waren nach ihrem Konzert im Dezember 2009 in Ingolstadt völlig begeistert und haben sie "vom Fleck weg" für dieses Konzert in Pfaffenhofen engagiert; auch die Presse ist nach jedem ihrer Konzerte einhellig voll des Lobes.

Pressestimmen

"Mit schöner, kraftvoller Stimme singt Verónica González in mehreren Sprachen, spielt verschiedene Instrumente und sie ist eine wunderbare Geschichtenerzählerin. Jauchzend, gurrend, beinah zwitschernd lässt sie einen bunten Vogel lebendig werden. Eine hervorragende Stimme" ( SZ, 07)
"Humorvoll, lebensfroh und charmant hat Verónica González mit kraftvoller Stimme und gefühlvollen Liedern ihr großes Publikum bezaubert" (Schwäbische Post)
"Von solch einer Stimme lassen sich Götter betören" (Kieler Nachrichten)
"Musikalisches Multitalent mit bemerkenswerter Ausstrahlung" (Wolfsburger Nachrichten)
"Eine Song-Poetin für Herz und Seele" (Hohenloher Tagblatt)
"Gonzalez hat wirklich eine hervorragende Stimme... ein Sprung in eine andere Welt" (Bardentreffen, Nürnberger Nachrichten)

Künstler-Portaits

Verónica González
Die chilenische Künstlerin Veronica Gonzalez studierte in ihrer Heimatstadt Santiago de Chile am Conservatorio de la Universidad de Chile Gitarre und Gesang. Vor ihrem Studium hatte sie bereits Gitarrenunterricht bei Rolando Gori und etliche Auftritte auf kleinen Bühnen und Festivals.
Anschließend war sie als Solokünstlerin in Brasilien als Verteterin der "Nueva Cancion Latinoamericana" (gegründet von Violeta Parra und Victor Jara) unterwegs, ebenso mit der bekannten brasilianischen Gruppe "Tarancón", sowie mit dem virtuosen argentinischen Gitarristen und Sänger Juan Falú. In den folgenden Jahren konzertierte Veronica Gonzalez in Cuba, Mexico und Spanien. Seit 1994 lebt sie nun in Deutschland mit zahlreichen Bühnenauftritten landesweit.
Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und ihrer Persönlichkeit verbindet sie mit ihrem Gesang unterschiedliche Stilrichtungen, deren Arrangements europäische und lateinamerikanische Elemente verweben. Ihre Lieder erzählen immer eine Geschichte, aus der zeit der Diktatur, aus dem Leben der Indianer oder von Erlebnissen von Frauen, aber auch bei den heiteren Stücken und Liebesliedern legt Veronica Gonzalez großen Wert auf die Texte.
Neben klassischen Arrangements überrascht sie mit ihrem Hauptinstrument, der Gitarre, mit ihrem eigenen, für uns ungewohnt fremd klingenden Rhythmus, der aus Elementen besteht wie dem Bossa Nova und der Milonga Argentina, sie läßt sich aber von der Karibik ebenso beeinflussen wie vom zeitgenössischen Jazz.
Weiterhin überrascht sie mit einem ungewöhnlichen Instrumentarium wie der afrikanischen Wassertrommel, dem brasilianischen Berimbau, dem Cajon Flamenco und unzähligen Rhythmus- und Percussion-Instrumenten aus verschiedenen Erdteilen und den unterschiedlichsten Kulturen. Der Einsatz des Charango, einer zehnsaitigen Indianermandoline, bleibt der traditionellen lateinamerikanischen Folklore vorbehalten.
Musikalische Einflüsse aus Chile, Amazonien, Brasilien, Irland, Neuseeland, Indien, Arabien, Mosambik und aus den Anden prägen die Musik. Die meisten Stücke sind eigene Kompositionen von Veronica Gonzalez.
Sie brilliert in 13 Sprachen: Spanisch, Portugesich, Xingû (Amazonien), Englisch, Maori, Talams (Indien), Bantu (Mosambik), Quechua (Ecuador, Peru, Bolivien), Nahuatl, Arabisch, Mapuche (Chile), Deutsch (Erzählung) und Gebärdensprache! Natürlich ist der Einfluss der lateinamerikanischen Welt besonders groß.
Veronica Gonzalez war nominiert für „Deutsche Weltmusik Preis Ruth 2006“, Gewinnerin Beste-Musik-Film „Al Norte“(Stephanie Rauer Beste Film), Independet Festival DF Mexiko 2008 und Menschen Rechte Film Festival B.A. Argentinien.


Victor Mamani
Victor Mamani wurde in Arequipa / Peru geboren. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Aichwald.
Ungefähr im Alter von 11 Jahren entdeckte er, zum Leidwesen seiner Eltern, die Liebe zur Musik. Er lernte durch Abschauen und baute sich selbst Flöten. Sein Hauptinstrument, das er schon damals wirklich mit Leib und Seele spielte ist die Quena, daneben spielt er die südamerikanischen Panflöten. Charango, Gitarre und Percussion lernte er zusätzlich in Deutschland.
In Peru spielte er in verschiedenen Gruppen südamerikanische Folklore. Mit der Gruppe „Raices“ trat er 1991 die Reise nach Europa an. In Deutschland spielten sie dann mehrere Jahre. Nach und nach gingen die Mitglieder der Gruppe wieder nach Peru zurück. Daraufhin beschloss Victor 1994 auch wieder zurück nach Peru zu gehen. Dieser Entschluss hielt jedoch nicht lange, da er seine zukünftige Frau kennen lernte, die er 1997 heiratete.
Während einer Reise nach Peru wurden ihm 1997 die Rechte der Gruppe „Raices“ notariell übertragen. In Deutschland gründete er dann seine eigene Gruppe „Raices“, diese war sein Hobby, neben seiner beruflichen Tätigkeit als Haustechniker. Ab und zu traten sie bei Wohltätigkeitsveranstaltungen, Vereinen und Geburtstagen auf. Mehrmals begleiteten sie auch die Misa Criolla und die Misa Andina.
Aus verschiedenen Gründen wurde die Aktivität mit der Gruppe „Raices“ immer weniger, die Sehnsucht nach und die Leidenschaft für die Musik jedoch blieb.
Im Februar 2010 traf er Veronica Gonzales und Victor begann wieder aufzuleben. Ein neuer Anfang für die Musik - das Feuer war wieder entfacht.