Amnesty International Gruppe Pfaffenhofen / Ilm

Impressum | Login

Gruppe Pfaffenhofen / Ilm

StartseiteVortrag zur Todesstrafenthematik

Was ist auf dem Bild zu sehen?

28.11.2010

Vortrag zur Todesstrafenthematik

Die Gruppe AMNESTY INTERNATIONAL Pfaffenhofen lädt zum Vortrag "Die Todesstrafe" am Freitag, 3. Dezember 2010 ein. Der Beginn ist 19.30 Uhr im Haus der Begegnung in Pfaffenhofen. Im Anschluss an den Vortrag wird eine Diskussion zu dieser Thematik angeboten.
Der Eintritt ist frei.

Aktionstag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“

Die italienische Gemeinschaft St. Edigio führt seit dem 30. November 2002 den Welttag gegen die Todesstrafe durch. Dieses Datum ist der Jahrestag des 30. November 1786, an dem das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Todesstrafe und Folter abgeschafft hat. Insgesamt beteiligen sich an der Aktion weltweit mehr als 1200 Städte in 83 Ländern. In Deutschland nehmen 132 Städte teil, darunter auch Pfaffenhofen.

AMNESTY INTERNATIONAL lehnt die Todesstrafe generell ab. Dazu gibt es eine Menge Gründe. Die Stadt bietet bei der Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ der lokalen Gruppe von AMNESTY INTERNATIONAL die Möglichkeit, im Rahmen eines Vortrags die Problematik der Todesstrafe darzulegen. Nach dem Vortrag mit den Pro- und Kontra-Argumenten gibt die anschließende Diskussion den interessierten Mitbürgern Gelegenheit, durch Nach- und Hinterfragen der Begründungen selbst zu einer objektiven Meinung zu kommen.

Wer möchte, kann sich in einer Petition an den Innenminister von Saudi Arabien, Seine Königliche Hoheit Prinz Naif bin 'Abdul 'Aziz Al-Saud, gegen die Anwendung der Todesstrafe bei der ehemaligen Hausangestellten Siti Zainab Binti Duhri Rupa aussprechen.

Foto: Siti Zainab

Die aus Indonesien stammende Frau befindet sich seit 11 Jahren im Frauengefängnis von Medina in Haft. Sie wurde in einem nicht-öffentlichen Verfahren zum Tode verurteilt. Es wird vermutet, dass ihr Geständnis unter Folter erzwungen wurde. Wir bitten im Namen der Menschlichkeit darum, alles zu tun, das Todesurteil in eine humane Strafe umzuwandeln, den Fall von Frau Siti Zainab neu und unabhängig untersuchen zu lassen, sowie ihr psychologische und medizinische Hilfe zukommen zu lassen, wenn sie diese benötigt.